Erst das Vergnügen, dann die Arbeit – wobei es im Grunde keine große Mühe macht, einen Pizzastein zu reinigen. Vorausgesetzt, man weiß, wie's geht! Lies, wie du nach dem letzten knusprigen Stück deinen Pizzastein richtig reinigst – damit du lange Freude daran hast.
Pizzasteine sind eine feine Sache: Beim Grillen gelingt dir damit herrlich knusprige Pizza, auch Brot, Quiche oder Flammkuchen kannst du darauf super zubereiten. Das Backvergnügen hinterlässt jedoch in aller Regel Spuren: Tomatensauce, angebrannte Käsereste oder Stückchen vom Belag verunzieren dann deinen Stein. Also Ärmel hoch und Pizzastein sauber machen! Aber Achtung, drei Dinge musst du beim Pizzastein-Putzen in jedem Fall beachten:
Diese Behandlungsmethoden würden deinem Stein schaden, egal, ob es sich dabei um einen Pizzastein aus Schamottstein oder aus Cordierit handelt. Wie du den Pizzastein richtig reinigst, erfährst du hier.
Lass den Stein zunächst vollständig abkühlen, bevor du den Pizzastein säuberst. Auf diese Weise vermeidest du Spannungen im Material, die dazu führen können, dass dein Pizzastein bricht. Kratze grobe Speisereste mit einem Küchenschaber ab und wische anschließend mit einem trockenen Küchentuch über die Oberfläche. Wichtig ist, dass das Tuch nicht nass ist, da Schamottstein die Feuchtigkeit sonst aufnimmt und im schlimmsten Fall beim nächsten Erhitzen Risse bekommt (das ist auch der Grund, weswegen du Pizzasteine nicht spülen oder gar in die Spülmaschine stecken darfst). Verbleiben nach der Behandlung mit Kratzer und Küchentuch noch Verunreinigungen auf dem Stein, nimm feines Schmirgelpapier und gehe mit leichtem Druck über die Flecken. So reinigst du den Pizzastein auch von angebrannten Speiseresten.
Profi-Tipp: Reinige deinen Pizzastein – egal, ob aus Schamottstein oder Cordierit – mit der Selbstreinigungsfunktion (Pyrolyse-Funktion) deines Backofens! Einfach beim nächsten Selbstreinigungsvorgang mit in den Backofen stellen – die 500 Grad, die dabei erreicht werden, brutzeln alle Flecken und Keime weg!
Die Oberfläche dieser Pizzasteine ist glasiert und somit wasserfest. Die Unterseite jedoch bei vielen Modellen nicht – deswegen bleibe auch bei Cordierit-Steinen vorsichtig im Umgang mit Wasser. Die Oberseite darfst du ohne Bedenken mit warmem Wasser und einer Spülbürste (nicht mit einer Drahtbürste!) schrubben. Sollte die Unterseite nicht beschichtet sein, gib aber acht, dass diese trocken bleibt. Bei besonders hartnäckig eingebrannten Resten oder Verfärbungen versuche es beim Pizzastein-Reinigen mal mit Backpulver oder Natron: Zwei Teelöffel Pulver mit etwas Wasser zu einer Paste verrühren und auf die Flecken reiben (zum Beispiel mit einer alten Zahnbürste). Danach mit einem feuchten Tuch abwischen – fertig. Sollten trotz aller Mühen dunkle Verfärbungen auf deinem Pizzastein zurückbleiben, wären diese lediglich ein optischer Makel: Um die Hygiene musst du dir keine Sorgen machen, denn die hohen Temperaturen beim Erhitzen machen ihn garantiert keimfrei.
Ist beim Grillen nicht nur dein Pizzastein schmutzig geworden, sondern auch etwas auf deinem Lieblings-Shirt gelandet? Nicht schlimm, lies gleich, wie du Flecken entfernst und dein Lieblingsstück rettest! Und damit bei der nächsten Pizza-Party niemand mit stumpfem Messer kochen oder essen muss, hier noch unsere kleine Messerkunde: richtig schärfen, pflegen und reinigen!