Kohlrabiblätter essen: Wertvolle Inhaltsstoffe?
Es gibt mehrere Methoden, Kohlrabiblätter zu verwerten. Während sich große Blätter – ähnlich wie die Knolle – im gegarten Zustand für Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Füllungen und sogar als Spinatersatz anbieten, können Sie kleine und zarte Blätter auch gut zum Würzen verwenden. Dafür müssen Sie zunächst die Kohlrabiblätter abschneiden, danach fein hacken und sie über Suppen, Salate oder andere Gerichte streuen, die von frischen Würzkräutern profitieren. Junge Blätter können Sie, wie anderes Blattgemüse auch, für Salate verwenden. Aber auch gekocht passen Sie gut zu vielen Gerichten. In jedem Fall sollten Sie Kohlrabiblätter essen und keinesfalls einfach von der Kohlrabi-Knolle trennen, um sie danach wegzuschmeißen. Dafür sind sie angesichts ihres würzigen Aromas und ihrer Nährstoffe zu schade. Zumal Kohlrabiblätter viele gute Inhaltsstoffe und einen hohen Vitamin-C- und Magnesiumgehalt aufweisen – sogar mehr als die Knolle selbst! PS: Kochinspiration liefern Ihnen unsere Kohlrabi-Rezepte.
Frische Kohlrabiblätter erkennen und verarbeiten
Egal ob Sie Kohlrabiblätter mitkochen oder roh genießen möchten, ob Sie mit ihnen Speisen verfeinern oder die Kohlrabiblätter als Gemüse dünsten wollen: Frisch sollten sie sein. Das erkennen Sie an einem satten Grün sowie einer knackigen Konsistenz. Bei Löchern in Kohlrabiblättern sollten Sie vorsichtig sein. Sie deuten darauf hin, dass Schädlinge wie Erdflöhe oder Kohlweißlinge bereits ihre Mahlzeit hinter sich gebracht haben. Deshalb sollten Sie die Blätter intensiv reinigen oder, um sicherzugehen, nicht mehr verarbeiten. Frische, unversehrte Blätter können Sie dagegen auch roh essen. Entweder als Salat oder Sie verarbeiten sie mit anderen Gemüse- und Obstsorten zu einem Kohlrabiblätter-Smoothie. Werden Sie ruhig kreativ. So können Sie mit einem Kohlrabiblätter-Pesto auch Pasta aufwerten. Für unser Kohlrabi-Gemüse und unsere Rahmkohlrabi verwenden Sie sowohl die Blätter als auch die Knolle. Kohlrabiblätter einfrieren sollten Sie übrigens nicht unbedingt. Am besten schmecken sie frisch.