Die gesammelte Beauty-Welt liebt Retinol! Kein Wunder: Der gefeierte Wirkstoff gilt als wahres Multitalent für die Haut. Wir verraten, welche Wirkungen dem Teint-Booster nachgesagt werden und geben praktische Anwendungstipps!
Retinol findet sich heute in zahlreichen Kosmetikprodukten. Doch was verbirgt sich hinter dem Wirkstoff? Tatsächlich handelt es sich bei Retinol um nichts anderes, als die essenzielle Form von Vitamin A.
Retinol gilt dabei als einer der am besten erforschten Wirkstoffe der Kosmetikindustrie und wird sowohl in rezeptfreier als auch verschreibungspflichtiger Form angeboten.
Gut zu wissen: Rezeptpflichtige Produkte zeigen schneller Resultate, sind aber gleichzeitig weniger hautverträglich. Deine rezeptfreie Hautpflege mit Retinol wirkt also langsamer. Du erzielst mit diesen Produkten aber langfristig dieselben Ergebnisse.
Retinol reinigt die Poren und trägt zur Verbesserung des Hautbildes bei.
Retinol gilt als heiliger Gral des Anti-Aging-Bereichs. Der Grund: Das Vitamin A aktiviert den Stoffwechsel der Zellen und kurbelt außerdem die Kollagenproduktion an. So werden Alterserscheinungen wie Falten und Pigmentflecken reduziert. Die Haut wird straffer und gleichmäßiger.
Doch Retinol kann noch mehr: Gesichtspflege mit dem Wirkstoff hat einen schälenden Peeling-Effekt, der die Poren reinigt. So wird dein Hautbild nach und nach geklärt. Retinol wird von Dermatologen daher gerne bei Akne verschrieben.
Da Retinol durch UV-Licht zerfällt, nutze den Wirkstoff nach Möglichkeit immer abends. So kann er über Nacht seine volle Wirkung entfalten.
Als Retinol-Anfänger, starte außerdem unbedingt mit einer möglichst geringen Konzentration des Haut-Boosters. So gewöhnst du das Gewebe langsam an den Wirkstoff. Eine Eingewöhnungsphase ist bei Retinol nämlich normal.
Im Handel erhältliche Produkte enthalten zwischen 0,1 bis 1 Prozent Retinol. Beginne mit einer möglichst niedrigen Konzentration und lass dich von anfänglichen Rötungen oder trockenen Stellen nicht abschrecken. Diese Symptome sind normal. Aber: Reduziere oder beende die Anwendung, wenn die Irritationen länger als zwei Wochen anhalten.
Unser letzter Tipp: Hab Geduld! Erste sichtbare Resultate können bis zu drei Monate auf sich warten lassen.