Basentee soll das Wohlbefinden steigern, weil er helfen kann, zu viel Säure im Körper zu neutralisieren. Was hinter dieser Idee steckt und welche basischen Teesorten es gibt, erfährst du im Folgenden.
Die Idee hinter der basischen Ernährung ist, dass durch die Auswahl bestimmter Nahrungsmittel eine Übersäuerung des Körpers ausgeglichen werden kann – und der sogenannte Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht kommt. Das soll die Gesundheit positiv beeinflussen und im Zusammenhang mit dem Essen stehende Beschwerden wie Sodbrennen lindern. Wissenschaftlich belegt ist das Konzept nicht, aber viele Menschen schwören auf eine positive Wirkung. Basischer Tee ist dabei eine der einfachsten Möglichkeiten, die Ernährung basisch zu beeinflussen. Probiere aber gerne auch unsere basischen Rezepte aus!
Zu den basischen Getränken zählen ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Vor allem Sorten mit bestimmten Zutaten gelten als wirksam gegen Säuren. Dazu gehören
Grüner, schwarzer und weißer Tee werden aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe nicht zu den basischen Produkten gezählt. Greife beim Kauf der Tees am besten zu solchen mit Bio-Kräutern oder verwende deine eigenen von der Fensterbank bzw. aus dem Garten in getrockneter Form. Wir zeigen dir, wie du etwa Hagebuttentee selber machst. So ist sichergestellt, dass keine Pflanzenschutzmittel zum Einsatz gekommen sind.
Durch die große Bandbreite der Mischungen ist für geschmackliche Abwechslung bei basischem Kräutertee gesorgt und du profitierst von den unterschiedlichen Wirkungen der Zutaten. Bei der Menge werden zwei bis drei Tassen pro Tag empfohlen – wenn du eine Entschlackungskur machst, auch deutlich mehr. Wichtig ist, dass du den Tee pur genießt, also weder Zucker noch Honig oder andere Süßungsmittel hinzufügen. Diese würden als Säurebildner den Effekt konterkarieren. Zitrone ist als Basenbildner erlaubt und sorgt vor allem als Zutat für Eistee im Sommer für Erfrischung. Achte hier unbedingt darauf, dass dein basischer Tee nicht zu lange zieht, sonst wird das Getränk ungenießbar!