Ob mediterran gewürzt, im Teigmantel oder als traditioneller "falscher Hase" nach unserem Rezept – Hackbraten kann vielseitig zubereitet und mit Beilagen ganz nach Ihrem Geschmack serviert werden. Probieren Sie es aus.
4 Portionen
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)
Energie
Kalorien
Kohlenhydrate
Fett
Eiweiß
"Falscher Hase" oder auch "Heuchelhase" bezeichnet einen Braten aus Hackfleisch. Je nach regionaler Herkunft wird die Hackfleischmasse dabei unterschiedlich gewürzt. So gehören zu den verwendeten Zutaten beispielsweise Zwiebeln, Speckwürfel oder mediterrane Gewürze wie Rosmarin und Knoblauch. Tipp: Wenn Sie gerne griechisch essen, können Sie auch einmal unser Rezept für Hackbraten mit Schafskäse nachkochen. Häufig – auch bei unserem falschen Hasen – wird der Hackbraten gefüllt. Dafür wird ein Laib aus dem Teig geformt und dieser längs mit einer Rille versehen – dort hinein geben Sie die Füllung. Diese kann zum Beispiel aus Champignons oder anderem Gemüse, verquirlt mit Ei, oder einfach aus ganzen Karotten oder hartgekochten Eiern bestehen, die in die Rille gelegt und dann mit Hackfleisch bedeckt werden. Die hartgekochten Eier sind nicht nur eine gute geschmackliche Ergänzung, sondern werden beim Aufschneiden auch als solche sichtbar. Dem falschen Hasen sehr ähnlich sind sogenannte "Schottische Eier", bei denen die hartgekochten Eier mit Hackfleisch umhüllt, paniert und im Anschluss frittiert werden. Eine mediterrane Variante bietet unser Gefüllter-Hackbraten-Rezept.
Zum Garen wird der falsche Hase in eine feuerfeste Form gelegt und im Backofen gebacken. Je nach Rezept kann er zuvor auch von allen Seiten angebraten oder in Paniermehl gewendet werden. Auch ein Einschlagen des gesamten Bratens in Blätterteig ist möglich – wie Sie eine solche knusprige Blätterteighülle herstellen, erfahren Sie in unserem Rezept für "falscher Hase im Blätterteig".
Die passende Soße zu Hackbraten – Falscher-Hase-Rezept
Eine Beilage und zugleich die Basis für eine schmackhafte Soße erhalten Sie, wenn Sie beim Backen des Bratens das Gemüse gleich mit in die Form geben. Bei unserem Rezept für Zwiebel-Hackbraten kommen beispielsweise Zwiebeln mit in die Backform und für unseren falschen Hasen wird um den Braten herum eine Mischung aus grob gewürfelten Karotten, Sellerie, Petersilienwurzeln und Lauch gestreut. Nach dem Garen lässt sich der Bratensatz mit Gemüse zu einer Soße verarbeiten. Serviert wird das fertige Gericht mit Kartoffeln oder – wie es in der Schweiz üblich ist – mit Kartoffelbrei oder Hörnli-Nudeln. Tipp: Von einem Hackbraten, der nach unseren Rezepten für falschen Hasen oder Hackbraten mit Ei zubereitet wurde, können Sie ruhig etwas mehr kochen, denn Sie können ihn gerne auch kalt als Aufschnitt essen.