Früher ein No-Go, jetzt super angesagt: Graue Haare sind im Trend und werden heute stolz zur Schau getragen. Doch warum verlieren die Haarfasern im Alter ihre Farbe, wie pflegt man eine silberne Mähne richtig und was gilt es beim eventuellen Färben zu beachten? Wir klären dich auf!
Das Ergrauen der Haare ist ein ganz natürlicher Teil des Alterungsprozesses – und damit wie jeder körperliche Vorgang absolut individuell. Während der eine also schon mit Mitte zwanzig ergraut, entdeckt die andere erst in den Vierzigern erste Silbersträhnen.
Was aber verursacht das Verblassen der Haarfarbe? Kurz gesagt: Melanin-Mangel, der je nach Ernährung, Gesundheit und Genen früher oder später im Leben eintritt.
Melanin ist im Körper für die Pigmentierung deiner Haare verantwortlich. Produziert dein Organismus nun weniger des Pigments, lagert er in den Haarfasern stattdessen Luftbläschen ab. Ehemals schokobraune Strähnen wachsen nun plötzlich klar bzw. weiß weiter. Das Ergebnis ist eine graue Haarfarbe.
Als ob Melaninmangel nicht genug wäre, fährt dein Körper im Alter auch die Östrogen-Produktion runter. Das heißt für dich: Dein Haar wird trockener, feiner und spröder. Aus diesem Grund wirkt graues Haar oft stumpf und kraftlos und ist damit prädestiniert für praktische Kurzhaarfrisuren.
Aber keine Sorge: Mit der richtigen Pflege wirkst du diesen Beauty-Makeln entgegen und freust dich bald wieder über kräftige, glänzende Haare.
Die Haare wäschst du ab jetzt unbedingt immer mit maximal lauwarmem Wasser. Hitze trocknet die feinen Fasern nämlich aus. Diesen Tipp solltest du übrigens auch beherzigen, wenn du deine Haare schneller wachsen lassen willst.
Investiere jetzt außerdem in eine hochwertige extra-nährende Repair-Pflege, die dein Haar mit viel Feuchtigkeit versorgt. Denke neben Shampoo und Conditioner dabei unbedingt auch an die passende Kur.
Für schnellen Extra-Glanz massiere täglich ein paar Tropfen hochwertigen Haaröls in deine Längen und Spitzen. Und: Wähle nun Styling-Produkte mit integriertem Lichtschutzfaktor (LSF). Ohne Farbpigmente sind deine Haare nämlich anfälliger für UV-Schäden. Weitere Tipps zum Haarstyling findest du hier.
Du fühlst dich mit deiner ursprünglichen Haarfarbe wohler und möchtest deine blonde Mähne zurück? Dann ab zum Friseur!
Tatsächlich empfiehlt sich bei grauen Haaren dringend die Behandlung beim Profi. Denn: Die pigmentlosen Strähnen nehmen färbende Chemie anders auf. Lass dir beim Färben also helfen!
Darüber hinaus gilt: Graue Haare tönen wirkt lediglich bei einzelnen silbernen Strähnen. Eine vollständig ergraute Mähne muss dagegen coloriert werden, um alles Weiße vollständig zu kaschieren.