Hummus schmeckt nicht nur, er soll auch gesund sein und den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Was dran ist und wie du den Effekt verstärken kannst? Wir haben dir wissenswerte Informationen zum Thema Hummus und Gesundheit zusammengefasst.
Dass die Idee aufkommt, Hummus sei gesund, liegt an seiner Grundzutat. Übersetzt bedeutet "Hummus" schlicht "Kichererbse". Genau aus denen besteht der beliebte Dip größtenteils. Die Hülsenfrüchte dienen als Basis und bringen als solche diverse Nährstoffe mit. So enthalten sie Eisen und unterschiedliche Vitamine, wovon auch Hummus profitieren soll. Ebenso essenziell ist Tahina, eine cremige Sesampaste, die nicht nur Aroma und Konsistenz positiv beeinflusst. Zudem liefert Sesam Eiweiß. Einen weiteren Gesundheitspunkt bekommst du, wenn du Hummus selber machst und frischen Zitronensaft hineinpresst. Der ist ebenfalls essentiell, da die Säure der Zitrusfrucht die übrigen Aromen des Dips ausbalanciert. Achte darauf, dass die Kichererbsen nur noch lauwarm sind, wenn du sie pürierst und erst anschließend die anderen Zutaten – inklusive Zitrone – untermischst. So geht auch das hitzeempfindliche Vitamin C der Zitrusfrucht nicht verloren.
Grundsätzlich lohnt es sich immer, Hummus selbst zu machen. Einerseits schmeckt es besser, andererseits hast du so die Zutatenliste im Griff. Du konzentrierst dich lediglich auf die Grundzutaten eines traditionellen Hummus-Rezepts, auf Kichererbsen, Tahina, Knoblauch, Zitrone, eventuell Kreuzkümmel – und weißt, was drin ist. Letzterer wirkt übrigens auch Blähungen entgegen, was von Vorteil ist. Als Hülsenfrüchte können Kichererbsen schließlich genau die auslösen. Entsprechend hat Hummus zwar durchaus gesunde Eigenschaften, kann die Verdauung aber auch in Bewegung bringen. Ein Muss ist das nicht. Es kommt auch darauf an, wie dein Körper reagiert.
Der orientalische Dip ist Teil einer langen Tradition und findet hierzulande immer mehr Anklang. Das wundert keinen, denn die cremige Kichererbsenpaste schmeckt richtig lecker, lässt sich vielseitig einsetzen und ist zudem fix selber gemacht. Jetzt Hummus-Rezepte ausprobieren!
Hummus kannst du mit den unterschiedlichsten Beilagen kombinieren. Die Tradition schlägt Pita vor. Zu Bauernbrot passt er ebenfalls. Bedenke zudem, dass die Paste allein bereits sättigt, weshalb sie auch sehr gut zu Gemüse passt – was den Gesundheitsaspekt zusätzlich betont. Probiere beispielsweise unseren Hummus mit Karotten-Sticks. So ist Hummus ein Stück gesünder und eignet sich als Zutat einer Diät. Vielleicht auch in Begleitung unserer Rohkost-Rezepte.