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Microgreens: Gemüse und Kräuter im Miniformat selbst anbauen

Es ist Sonntag und du hast Appetit auf frisches Grün? Kein Problem: Auf deiner Fensterbank in der Küche oder auf deinem Balkon wirst du unabhängig von Ladenöffnungszeiten fündig. Microgreens wachsen auf engstem Raum und bieten trotzdem volle Pflanzen-Power!

Klein, aber fein: Microgreens

Gesunde Rohkost liegt im Trend und viele Menschen möchten Salat, Kräuter und Sprossen selbst anbauen. Wenn da nicht die Platzfrage wäre … Für alle, die weder einen Garten noch ein Beet auf einer Gemeinschaftsfläche ihr Eigen nennen, gibt es nun eine tolle Lösung: Microgreens! Das kleine Grün wird aus den normalen Samen von Gemüse- und Kräutersorten wie Brokkoli, Pak Choi, Radieschen, Roter Bete, Kresse, Dill und Basilikum gezogen, auch Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen sowie Weizengras und Amaranth sind geeignet. Geerntet wird allerdings schon, kurz nachdem sich Keimlinge gebildet haben. Hat das Pflänzchen Keimblätter und ein, zwei weitere Blättchen gebildet, ist der Zeitpunkt für frischen Genuss gekommen. Microgreens lassen sich wunderbar als Zutaten für Rohkost-Rezepte verwenden und als gesunde Garnitur für Speisen aller Art.

Echte Superfoods!

Das Gemüsegrün im Miniformat schmeckt milder als in ausgewachsener Form. Wer Kohl nicht mag, könnte hier auf den Geschmack kommen. Bei den Nährstoffen stehen die Kleinen den Großen ebenfalls in nichts nach, im Gegenteil: Bezogen auf das geringe Gewicht, ist die Dichte an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen sogar höher. Das Mini-Green kann daher berechtigterweise als Superfood bezeichnet werden. Möchtest duMicrogreens selber ziehen, brauchst du anfangs keinerlei spezielle Ausstattung. Als Anzuchtschale genügen ein tiefer Teller oder flache Gefäße, die du mit etwas Anzucht- oder Komposterde füllst. Die Samen werden dicht ausgebracht, etwas angedrückt und alles mit einer Sprühflasche befeuchtet – fertig. Regelmäßig mit Wasser benetzt, keimen die Samen innerhalb weniger Tage und nach etwa zwei Wochen liegt frisches Grün auf deinem Teller. Manche Microgreens gedeihen übrigens sogar ohne Erde: Stattdessen bettest du die Samen auf Kokosfaser, Nährsubstrat und sogar Küchenpapier. Beachte am besten immer die Hinweise auf der Samenpackung.

So lassen sich Microgreens in der Küche verwenden

Wie du dir die Microgreens schmecken lässt, bleibt ganz deiner Fantasie überlassen. Nur stark erhitzen solltest du das zarte Grün nicht, dadurch würden wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen. Für rohköstlichen Genuss gibst du die Microgreens einfach in Smoothies, mischst sie unter Salate, streust sie als Topping auf Suppen, isst sie als Butterbrotbelag oder verfeinerst eine Buddha Bowl damit. Scharfe Pflänzchen wie Rettich oder Senf lassen sich auch wunderbar als Gewürz verwenden. Peppe doch einmal den Kräuterquark für deine Pellkartoffeln damit auf! Am besten ziehst du anfangs ein, zwei schnell wachsende und pflegeleichte Sorten wie Kresse und Salat und tastest dich danach zu Hülsenfrüchten oder Weizengras vor – es lohnt sich!

Nicht zu verwechseln ist der Begriff Microgreens mit Greens. Hierbei handelt es sich um Gemüsepulver zum Verfeinern von Smoothies und Bowls. Wer Lust auf Grün bekommen hat, kann auch einmal Gerstengras probieren. Es lässt sich als Topping für Suppen oder als Salatzutat verwenden. Lies auch, welche Wirkung Gerstengras hat.