Ob du beim Camping haltbare Lebensmittel benötigst oder im heimischen Küchenschrank einen Vorrat anlegen möchtest: Was du wie lange aufbewahren kannst, erfährst du hier.
In Zeiten von Energiekrisen, Extremwetterereignissen und Lieferengpässen ist die Empfehlung der Bundesregierung für das Anlegen eines Notvorrats aktueller denn je. Sollte ein Katastrophenfall eintreten und der Strom ausfallen, kannst du dich etwa 14 Tage selbst versorgen. Lang haltbare Lebensmittel sind ein wichtiger Bestandteil der Bevorratungsstrategie. Sie sollten ohne Kühlung lagerbar sein und sich auch ohne Kochen essen lassen. Gut geeignet sind beispielsweise in Flüssigkeit eingelegte Konserven wie Gemüse, Hülsenfrüchte oder Pfirsiche. Vieles kannst du hier auch einfach selbst konservieren und zum Beispiel Tomaten haltbar machen. Oder wie wäre es mit einem Mirabellen-Chutney, das sich vielseitig verwenden lässt? Dosenfleisch und -fisch, Speiseöl, Fertiggerichte, Marmelade, Honig, Schokolade, Kekse, Salzgebäck und andere Trockenprodukte sind ebenfalls Lebensmittel mit langer Haltbarkeit. Denke auch an Getränke und einen Wasservorrat.
Nudeln und verschiedene Reissorten lassen sich zwar nicht ohne Kochen zubereiten, aber sie sind unverderbliche Lebensmittel. Du kannst sie ruhig in größeren Mengen in den Vorratsschrank legen. Achte aber darauf, dass die Verpackungen gut verschlossen sind, um Schädlingsbefall und Verderb vorzubeugen. Dasselbe gilt für Zucker, Mehl, Maisstärke und Salz – luftdicht gelagert sind sie nahezu ewig haltbar. Essig und Honig sind weitere Lebensmittel, die auch ohne Kühlung niemals schlecht werden. Nüsse, Trockenobst und geräuchertes Fleisch halten sich zwar nicht unbegrenzt, aber dennoch lange. Diese Lebensmittel ergänzen deshalb gut den Vorrat. Und was beim Fleisch räuchern passiert, das erklären wir dir hier.
Gerade beim Zelten zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt es auf jedes Gramm Gewicht an: Konserven und Dosengerichte sind da eher ungünstig. Haltbares Brot, Haferflocken, Aufstriche, Trockenfleisch und -früchte, Nüsse, Kekse und Müsliriegel wiegen nicht viel und sättigen gut. Auch fertige Trekkingnahrung in Tüten, die nur noch mit heißem Wasser übergossen werden muss, bietet sich an. Du kannst hier auch leicht eigene Mischungen zusammenstellen, etwa aus Instantnudeln oder Couscous, (gefrier)getrockneten Zutaten und Gewürzen. Auch der eigene Porridge-Mix ist schnell selbst gemacht: Einfach Haferflocken um Nüsse, Kerne, Samen, Kakaopulver und Datteln oder ähnlich süßes Trockenobst sowie eventuell Gewürze wie Zimt ergänzen, alles im Mixer fein mahlen und abfüllen. Unterwegs brauchst du nur noch Wasser oder Milch und kannst ein vollwertiges Frühstück genießen! Lass dich auch von unseren Camping-Rezepten inspirieren.