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Leinsamen einweichen – wie lange, in welcher Flüssigkeit und warum?

Leinsamen sind als Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden beliebt und liefern wertvolle Nährstoffe. Je nach Verwendungszweck ist es sinnvoll, dass du Leinsamen in Wasser oder anderen Flüssigkeiten einweichst. Welche das sind, erfährst du hier.

Wann muss man Leinsamen einweichen?

Schoko-Porridge
Im Müsli eingeweicht kann man Leinsamen zum Frühstück einnehmen.

Kein Zweifel: Es lohnt sich, öfters Leinsamen in den Speiseplan einzubauen. Denn die kleinen braunen Samen haben es in sich. Du willst mehr darüber wissen, welchen gesundheitlichen Nutzen Leinsamen haben? In unserem Wissensbeitrag zählen wir die Vorteile für dich auf. Ob du Leinsamen einweichen sollst oder nicht, hängt von der weiteren Verwendung ab. Und vom Ziel, das du mit dem Verzehr verfolgst sowie der Form des Samens. So gibt es Leinsamen im Ganzen zu kaufen und geschrotet. Vor allem zerkleinert zählt Leinsamen zu den abführenden Lebensmitteln. Durch das Schroten oder Mahlen wird die Oberfläche größer und quillt dadurch besser. Das regt den Magen-Darm-Trakt an, wobei das austretende Leinöl sein Übriges tut, um die Nahrung besser "durchrutschen" zu lassen. Auch die Inhaltsstoffe werden durch das Aufbrechen der Schale besser verfügbar. Wenn du Leinsamen bei Verstopfung einweichst, ob im Ganzen oder geschrotet, wird die Quellfähigkeit reduziert. In diesem Fall verzichtest du also besser auf das Vorquellen.

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Lindernde Wirkung von eingeweichten Leinsamen

Leinsamen eignen sich gut zur Behandlung des Reizdarmsyndroms.

Anders sieht es aus, wenn du die Symptome eines Reizdarmsyndroms, Sodbrennens oder einer Gastritis lindern möchtest. Hier ist es vorteilhaft, dass du geschroteten oder ganzen Leinsamen einweichst. So werden Schleimstoffe freigesetzt, die eine wohltuende Wirkung haben können. Dazu weichest du etwa vier Esslöffel Leinsamen über Nacht in einem halben Liter Wasser ein. Koche die Mischung am Morgen auf und seihe die schleimige Flüssigkeit ab. Über den Tag verteilt zusammen mit viel Flüssigkeit eingenommen, kann sie deine Beschwerden reduzieren. Ein weiterer Vorteil des Einweichens von Leinsamen liegt im Abbau von Antinährstoffen wie Phytinsäure – Getreide, Samen und Kerne werden dadurch bekömmlicher.

Leinsamen richtig einweichen – eine individuelle Angelegenheit

Wer keinerlei Probleme mit der Verdauung hat, genießt die Leinsaat einfach so, wie er mag. Probiere unsere Leinsamen-Rezepte aus und backe zum Beispiel ein ballaststoffreiches Brot mit den Samen. Außer in Wasser kannst du Leinsamen in Milch, Joghurt oder im Müsli einweichen, für ein paar Minuten oder über Nacht. Da die Verträglichkeit sehr individuell ist, teste hier am besten aus, was für dich ideal ist. Aufgrund der Cadmiumbelastung empfiehlt die Verbraucherzentrale nicht mehr als zwei Esslöffel Leinsaat täglich zu konsumieren.

Und: Vergiss nicht, stets viel zu trinken, wenn du Leinsamen verwendest. Nur so kann die Flachssaat ihre Stärken ausspielen.