Es müssen nicht immer Spaghetti sein: Probieren Sie mit diesem Rezept für Paccheri alla Napoletana eine neue Pastasorte aus, die nicht nur optisch überzeugt. Lesen Sie hier, welche Tomaten besonders aromatisch sind und was für Soßen gut mit Paccheri harmonieren.
4 Portionen
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)
Energie
Kalorien
Kohlenhydrate
Fett
Eiweiß
Spaghetti, Fusili und Penne landen am häufigsten auf deutschen Tellern. Die italienische Nudelwelt bietet jedoch noch weitaus mehr. Das beweist ein neugieriger Blick hinter die Alpen: Circa 300 unterschiedliche Formate zählt der Berufsverband der italienischen Lebensmittelindustrie Unione Italiana Food. Zu den beliebtesten gehören Farfalle, Mezze Maniche, Lasagne, Ziti, Orecchiete, Bucatini, aber auch viele regionale Sorten, wie z. B. Paccheri. Die Röhrennudeln, die an gigantische Maccheroni erinnern, haben ihre Wurzeln am Golf von Neapel und galten lange Zeit als Arme-Leute-Pasta. Der Grund: Wegen ihres XXL-Formats reichte schon eine Handvoll Paccheri aus, um einen Teller und einen Magen zu füllen. Neben den klassischen Paccheri bieten renommierte Pastahersteller auch Mezzi Paccheri an, die um die Hälfte gekürzt sind.
Tomaten sind die Basiszutat in der italienischen Küche: Im Sommer werden sie vor allem frisch genossen, in den Wintermonaten als Passata, Pelati (geschälte Tomaten) oder getrocknet und eingelegt verwendet. Wer einen eigenen Gemüsegarten mit Tomatenpflanzen hat, ist gegen Ende des Sommers gut mit dem Tomaten einkochen und einlegen beschäftigt. Der Duft von Tomatensoße liegt in der Luft.
Für unser Paccheri-Rezept können Sie entweder frische oder geschälte Tomaten aus der Dose verwenden, am besten die länglichen Flaschentomaten der Sorte San Marzano, die wie die Paccheri aus der italienischen Region Kampanien kommen. Sie zeichnen sich durch ein besonders intensives und fruchtiges Aroma aus, das unsere neapolitanische Soße zu einem wahrhaftigen Genuss macht. Möchten Sie die Paccheri fleischlos genießen, können Sie den Speck bei unserer Pasta alla Napoletana natürlich auch einfach weglassen.
Besonders gut eignen sich die XXL-Maccheroni übrigens auch für die Zubereitung von Soßen mit Fisch und Meeresfrüchten. Diese werden meist auf Basis frischer Kirschtomaten, Petersilie, Knoblauch und Olivenöl zubereitet. Als Klassiker gelten z. B. Paccheri mit Garnelen, Calamari, Thun- oder Schwertfisch. In unserem Rezept für Lachsnudeln mit Tomatensoße hingegen stehen klassische Spaghetti auf der Zutatenliste.