Ohne Kaffee oder schwarzen Tee kommen viele morgens nicht in die Gänge, auch tagsüber ist meist Koffein das Mittel der Wahl gegen Müdigkeit. Es gibt aber auch gute Alternativen, die wir dir hier vorstellen.
Tappen wir bei winterlicher Dunkelheit schlaftrunken aus dem Bett, brauchen wir erst einmal etwas, das uns munter macht. Kaffee ist das Wachmacher-Getränk Nummer eins. Das enthaltene Koffein, das sich auch im schwarzen Tee findet, wirkt stimulierend. Das Ritual des Kaffeetrinkens ist außerdem ein Genusserlebnis, das unsere Stimmung positiv beeinflusst. Der Start in den Tag fällt uns dadurch leichter und auch dem berühmt-berüchtigten "Suppenkoma" nach dem Kantinenessen schlagen wir ein Schnippchen. Die Wandlungsfähigkeit von Kaffee mit seinen vielen Spezialitäten wie Cappuccino, Latte macchiato, Bumble Coffee oder schottischer Kaffee tut ein Übriges, um den Wachmacher auf der Beliebtheitsskala ganz oben zu platzieren.
Was aber tun, wenn dir Kaffee nicht schmeckt, er dir nicht bekommt oder du einfach mal ein wenig Abwechslung brauchst? Dann gibt es gesunde Getränke als Alternative. Vor allem scharfe und saure Flüssigkeiten sind auch ohne Koffein effektive Wachmacher. Heißes Wasser mit Ingwer, ein Switchel oder Smoothie sowie Fruchtsaftschorlen mit Zitrone helfen über ein Leistungstief hinweg. Kalt oder warm genossen wirkt auch grüner Tee leicht anregend. Ein kleiner Snack kann ebenfalls Müdigkeit vertreiben. Obst, Gemüsesticks, etwas Schokolade oder Nüsse liefern als Brainfood einen Energiekick, der die Konzentrationsfähigkeit verbessert.
Auch ohne essen oder trinken kannst du deinen Körper auf Trab bringen. Ein einfaches Wachmacher-Hausmittel ist Bewegung, möglichst an der frischen Luft. Ein kleiner Spaziergang in der Mittagssonne weckt gerade im Winter die Lebensgeister. Morgens bringt Ausdauersport wie Joggen oder ein kurzes Workout mit Yoga bzw. Fitnessübungen den Kreislauf in Schwung und vertreibt die Müdigkeit. Tagsüber kannst du im Büro das Fenster öffnen und ein wenig Gymnastik machen. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit, ein kurzes Nickerchen – neudeutsch Power-Nap – einzulegen und danach wieder frisch und ausgeruht ans Werk zu gehen. Hierzulande eher die Ausnahme, ist der Kurzschlaf in Japan ganz selbstverständlich.