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Aprikosenmarmelade

Aprikotieren und glasieren: Kuchen glanzvoll bestreichen

In der Küche ist Aprikotieren immer dann gefragt, wenn Gebäck nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein Augenschmaus sein soll. Wie du wunderbar glanzvolle Backmomente schaffst, erfährst du hier!

Was ist Aprikotieren und wie geht es?

Sachertorte mit Guss
Die Sachertorte wird traditionell mit Marillenmarmelade überzogen.

Der Begriff "Aprikotieren" bedeutet in der Patisserie-Fachsprache, süße Backwaren mit einer streichfähigen Masse aus Aprikosenkonfitüre zu versehen. Die Schicht sorgt dafür, dass die Glasur auf Kuchen, Torten und Gebäck besser haftet, formstabil bleibt und schön glänzt. Außerdem verbessert die Aprikotur den Geschmack – und das Backwerk bleibt länger saftig. Arbeitest du gerne mit Fondant oder Ganache, aprikotiere das Gebäck, um eine besonders glatte Grundlage zu schaffen. Ein bekanntes Beispiel für eine aprikotierte Leckerei ist die Sachertorte oder der Margaretenkuchen. Bei Kleingebäck wie Nussschnecken oder auch Aprikosen-Muffins haften Toppings wie gehackte Nüsse, Puderzucker oder Schokostreusel durch das Aprikotieren besser. Quark- und Plundertaschen bleiben durch die aromatische Abschlussschicht frischer.

Gebäck aprikotieren in 4 Schritten

Eine Aprikotur herzustellen und aufzutragen, ist nicht schwer. Du brauchst lediglich Aprikosenkonfitüre, einen Pürierstab oder ein feines Sieb, etwas Flüssigkeit und einen Topf. Und so geht's:

1. Püriere die Konfitüre oder Marmelade so fein wie möglich. Du kannst sie auch durch ein Sieb streichen und so von festen Teilchen befreien. Verwendest du Gelee oder bereits passierte Marmelade, entfällt dieser Schritt.

2. Mische die Fruchtmasse mit etwas Wasser, Orangen- bzw. Zitronensaft oder auch Rum – sie sollte sich glatt verrühren lassen. Soll das Backwerk mit Fondant oder Marzipan eingedeckt werden, lasse die Flüssigkeit weg, damit sich diese Beläge nicht auflösen.

3. Koche die Aprikotur auf, bis sie dickflüssig und geleeartig ist.

4. Trage sie sofort in noch heißem Zustand mit einem Backpinsel auf deine Kuchen, Torten oder dein Gebäck auf.

Tipps und Tricks rund ums Aprikotieren

Marillenknödel mit Aprikosen: die beliebte Spezialität der Alpenküche

Auf warmen oder kalten Kuchen aprikotieren? Diese Frage wird oft gestellt und lässt sich folgendermaßen beantworten: Auf ofenwarmen Kuchen funktioniert das Aprikotieren am besten, da der Teig sich schön mit der Schicht vollsaugt. Du hast keine Aprikosenkonfitüre zur Hand? Dann kannst du auch andere Sorten wie beispielsweise Erdbeermarmelade verwenden. Das Aprikotieren ohne Aprikosenmarmelade funktioniert ebenso wie mit dem Namensgeber der Küchentechnik. Hast du Aprikotur übrig, kannst du sie auch zum "Zusammenkleben" von Kekshälften verwenden. Oder du nutzt sie als leckeren Guss für Marillenknödel und andere Süßspeisen.