Kochen, grillen oder einfach nur genießen – kulinarische Abenteuerreisen können Spuren auf der Kleidung hinterlassen. Vom Rotweinfleck auf dem Sommerkleid bis hin zum Fettfleck auf dem Hemd. Mit unseren Waschtipps entfernst du die Flecken und deine Lieblingsstücke sind bereit für neue Abenteuer.
1. Schnell sein: Egal, um welche Art von Fleck es sich handelt – je schneller du handelst, desto größer ist die Chance, dass du deine Kleidung wieder fleckenfrei bekommst.
2. Abtupfen: Nimm so viel wie möglich vom Fleck ab. Für Flüssigkeiten eignet sich am besten Küchenpapier oder ein sauberes, weiches Handtuch. Größere Mengen Speisereste wie Marmelade entfernst du zunächst mit einem Löffel. Wichtig: Auf keinen Fall stark reiben oder rubbeln. Das raut die Fasern auf, und der Fleck dringt tiefer ins Gewebe ein.
3. Einweichen: Tauche den Stoff in lauwarmes Wasser. So sorgst du dafür, dass der Fleck nicht eintrocknet und sich festsetzt. Ausnahmen sind eiweißhaltige Flecken wie Blut. Hier unbedingt kaltes Wasser verwenden, um den Fleck nicht zu fixieren. Das gilt auch, wenn du Rote-Beete-Flecken entfernen möchtest.
Noch effektiver: Gib zum Einweichen etwas Color- oder Vollwaschmittel hinzu. Eine Stunde einwirken lassen und anschließend Kleidung gründlich auswringen.
Grundsätzlich solltest du alle Hausmittel zunächst an einer unauffälligen Stelle testen, um unschöne Verfärbungen oder ein Ausbleichen des Stoffes zu verhindern. Dies gilt insbesondere für empfindliche Textilien wie Seide, Wolle oder Kaschmir, bei welchen du ohnehin am besten ein Feinwaschmittel verwendest. Wende dich im Zweifel lieber an die Experten in einer Reinigung. Das gilt auch, wenn du Wasserflecken auf Holz entfernen möchtest und unsicher bezüglich der Vorgehensweise bist.
Tomaten und Rotwein gehören zu den Klassikern der italienischen Küche. Tagliatelle al Vino Rosso enthält sogar gleich beide Zutaten. Für dein Lieblingsstück heißt das: Alarmstufe Rot. Kommt es doch mal zum Malheur, greift folgender Notfallplan:
Gut zu wissen: Rotweinflecken lassen sich nicht allein mit Salz entfernen. Es eignet sich allenfalls als Alternative zum Küchenpapier, um die Flüssigkeit aufzunehmen. Auf keinen Fall reiben, da die Kristalle die Textilfasern beschädigen können. Flecken auf deinem Pizzastein darfst du dagegen sehr wohl abrubbeln: Lies nach, wie du mit Küchenschabern, Papiertüchern und Schmirgelpapier deinen Pizzastein reinigst.
Ob Kartoffeln schälen, Gemüse schneiden oder Fisch filetieren: Da kann es schon mal passieren, dass du dir in den Finger schneidest. Gut abwaschen, Pflaster drauf – fertig. Ärgerlich nur, wenn dabei ein paar Tropfen Blut auf der Kleidung landen. Blutflecken entfernst du am besten so:
Auf der Menü-Karte für deinen Kochabend mit Freunden steht ein saftiges Steak mit Champignons? Dann sind Fettflecken beim Anbraten keine Seltenheit – leider nicht nur auf dem Herd, dessen Ceranfeld du ganz einfach reinigen kannst, sondern auch auf Pulli oder Hemd. Auch beim Marinieren können Ölspritzer auf der Kleidung landen. Am besten schützt du dich mit einer Kochschürze. Falls es doch zu Fettspritzern kommt, rücke ihnen mit diesen Tipps zu Leibe:
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