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Kinderernährung - so geht's

Für Kinder kochen – so macht gesunde Ernährung allen Spaß

Gesunde Ernährung kann und soll Spaß machen, gerade für Kinder. Wer früh abwechslungsreiche Lebensmittel anbietet und Kinder beim Kochen und Essen einbezieht, schafft die beste Grundlage für gute Essgewohnheiten. Wir geben dir Tipps, wie du deine Kinder spielerisch an neue Lebensmittel heranführst.

Kochen für Kinder kann nicht früh genug beginnen

Mit kleinen Bildern macht gesunde Ernährung Spaß

Die Erziehung von Kindern zu einer gesunden Ernährung kannst du gar nicht früh genug starten. Sind Kinder an Gemüse wie etwa Blumenkohl oder Brokkoli gewöhnt, essen sie dieses oftmals lieber. Erziehung im Bereich Ernährung ist also möglich. Das Ergebnis: Eine gesunde Banane wird dann genauso gern ausgewählt wie ein süßes Stück Schokolade.

Kinder können gesunde Ernährung lernen. Dafür brauchen sie gute Vorbilder und einen häufig wiederkehrenden Kontakt mit gesunden Lebensmitteln. Wer Kindern Ernährung erklären möchte, setzt am besten auf emotionale Worte wie „Essen“ und „lecker“ anstelle der rationalen Begriffe „Ernährung“ und „gesund“. Apfel, Karotte und Co. werden lieber vernascht, wenn sie mit Kreativität und Liebe zubereitet und angeboten werden. Wenn eher ungeliebte Lebensmittel gut für starke Piraten oder schlaue Füchse sind, treffen sie bei Kindern den Nerv. Werde kreativ mit humorvollen Namen, dekorierten Tellern beim Kochen für die Kinder und mogle ihnen das Gemüse unter. Dann stimmt auch der wichtige Nährstoffmix für die Kleinen.

Gemeinsam kochen: So lernen Kinder gesunde Ernährung spielerisch

Kinder beim Kochen einzubinden, macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch den bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Wer beim Waschen, Rühren, Kneten oder Schneiden helfen darf, erlebt Essen mit allen Sinnen und setzt sich ganz automatisch intensiver mit Zutaten und Zubereitung auseinander. Gleichzeitig entsteht gemeinsame Zeit, die den Familienalltag bereichert und Mahlzeiten emotional positiv auflädt. Aber was sollte man beim Kochen mit Kindern beachten?

Wichtig ist eine gute Balance: Gib klare Regeln vor, erkläre Abläufe verständlich und achte auf Sicherheit. Vermeide hingegen Hektik und ständige Kritik. Kinder lernen besonders gut, wenn sie etwas ausprobieren dürfen und Erfolgserlebnisse haben. Eine ruhige, wertschätzende Atmosphäre in der Küche sorgt dafür, dass Kochen nicht als Pflicht erlebt wird, sondern als gemeinsames Erlebnis.

Damit das gut funktioniert, sollte der Arbeitsplatz kindgerecht vorbereitet sein. Ein sicherer Hocker oder Stuhl, eine rutschfeste Unterlage und passende Küchenutensilien erleichtern die Mitarbeit. Eine Schürze schützt die Kleidung, und häufig genutzte Utensilien können in erreichbarer Höhe aufbewahrt werden. So können Kinder zunehmend selbstständiger helfen und erleben, dass sie in der Küche einen festen Platz haben.

Auch Sicherheit und Hygiene gehören von Anfang an dazu. Hände sollten vor dem Kochen gründlich gewaschen werden, heruntergefallene Zutaten gehören in den Müll und zum Abschmecken wird immer ein frischer Löffel benutzt. Heiße Herdplatten, scharfe Klingen und andere Gefahrenstellen solltest du stets im Blick behalten. Wenn dein Kind erste Erfahrungen mit dem Messer sammelt, eignen sich weiche Obst- und Gemüsesorten besonders gut. Unter Aufsicht und mit einfachen, altersgerechten Aufgaben lernen Kinder Schritt für Schritt einen sicheren Umgang mit Küchenutensilien.

Welche Aufgaben passend beim Helfen in der Küche sind, hängt vor allem vom Alter ab. Schon sehr kleine Kinder können Zutaten bringen, Obst und Gemüse waschen oder Teig kneten. Etwas ältere Kinder können mit Hilfe rühren, abmessen oder weiche Zutaten schneiden. Später kommen Schälen, Würzen, Abwiegen oder kurze Arbeiten mit dem Handrührgerät unter Aufsicht hinzu. Entscheidend ist, dass dein Kind sich beteiligen kann, ohne überfordert zu werden.

Rezepte für Kinder: gesund, bunt und alltagstauglich

Gemeinsam Kochen mit Kindern
Kinder beim Kochen einzubinden, macht Groß und Klein Spaß

Sobald Kinder da sind, stellt sich fast jeden Tag dieselbe Frage: Was koche ich heute? Im Familienalltag sind vor allem Gerichte gefragt, die gesund, abwechslungsreich und unkompliziert sind. Kinder möchten meist nicht lange auf ihr Essen warten, deshalb sind einfache Rezepte besonders praktisch. Ein Nudelsalat ist zum Beispiel schnell zubereitet und auch Frikadellen brauchen nicht lange, bis sie auf dem Teller sind. Es ist nicht schwer, zum Kochen für Kinder gesunde Rezepte zu finden, die gleichzeitig lecker sind. Ein hilfreicher Anhaltspunkt für die Zusammensetzung der Mahlzeiten ist der  EDEKA Mix-Teller. Dieser bietet auch eine wichtige Orientierung für die Kinderernährung auf Basis der  EDEKA Ernährungspyramide.

Grundsätzlich gilt: Nach dem ersten Lebensjahr können Kinder im Prinzip bei den normalen Familienmahlzeiten mitessen. Oft reicht es schon, einzelne Zutaten kleiner zu schneiden oder etwas milder zu würzen. Besonders wichtig für eine ausgewogene Ernährung sind Gemüse und Obst. Sie sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen und möglichst selbstverständlich in den Alltag eingebaut werden.

Schon beim Frühstück kannst du auf eine gute Mischung achten. Selbst gemachtes Müsli mit Getreideflocken, frischem Obst und Joghurt, Quark oder Milch ist eine gute Wahl. Auch Vollkornbrot mit einem kindgerechten Belag passt gut in den Alltag. Wenn dein Kind lieber Kakao als pure Milch trinkt, ist ein selbst gemischter Kakao mit ungesüßtem Kakaopulver und nur wenig Zucker eine gute Alternative.

Für mittags oder abends eignen sich vor allem unkomplizierte Hauptgerichte wie Nudel- oder Reisgerichte mit unterschiedlichen Soßen, Kräutern und Gemüse. Sie sind beliebt, lassen sich leicht variieren und können gut an den Geschmack von Kindern angepasst werden. Fleisch muss dabei nicht täglich auf den Tisch kommen. Auch Gerichte mit Gemüse, Getreide, Milchprodukten oder Hülsenfrüchten bringen Abwechslung in den Speiseplan und unterstützen eine ausgewogene Ernährung.

Besonders praktisch sind Gerichte, in denen sich Gemüse ganz einfach integrieren lässt. Aufläufe eignen sich dafür hervorragend: Kartoffeln, Brokkoli, Blumenkohl, Tomaten, Erbsen oder Karotten lassen sich klein schneiden, mit milden Kräutern würzen und mit etwas Käse überbacken. Auch selbst gemachte Pizza ist eine gute Idee, weil Kinder beim Belegen mithelfen können und Gemüse dabei oft ganz selbstverständlich mitessen.

Grundsätzlich mögen Kinder meist milde, vertraute Aromen. Sehr scharfe oder bittere Speisen stoßen häufig auf Ablehnung. Würze daher lieber zurückhaltend und setze auf milde Kräuter und Gewürze, die Geschmack bringen, ohne dass viel Salz oder Zucker nötig ist. So bleiben Gerichte kindgerecht und gleichzeitig ausgewogen.

TIPP VON HEBAMME MAREN:
"Essen ist ein vielschichtiges Erleben und als solches kann man es seinem Kind anbieten: Schau hier, probier mal aus – erlebe dein Essen!"

Süß, aber ohne Zucker

Melone als Snack für Kinder
Früchte sind tolle Dessertalternativen

Beim Kochen für Kinder soll es den Kleinen schmecken. Auch wenn diese Lust auf Süßes wie Pfannkuchen mit Zucker, Waffeln oder Milchreis haben, sind Eltern in der Verantwortung, das Lieblingsessen vom Nachwuchs möglichst mit wenig Zucker zuzubereiten – und die Kinder keine zu großen Mengen von den süßen Gerichten essen zu lassen. Verbote sollte es jedoch nicht geben, denn Verbotenes wird meistens erst recht interessant. Es gibt viele Kuchen- und Muffin-Rezepte, die mit weniger Zucker auskommen als angegeben. Oft können auch süße Früchte wie Bananen oder Trockenfrüchte wie Pflaumen die Zuckermenge wesentlich reduzieren. Ob Zucker oder Honig verwendet wird, ist letztendlich Geschmackssache. Die gesunden Zusatzstoffe im Honig machen nur einen verschwindend kleinen Anteil aus, im Prinzip besteht Honig aus Wasser und Zucker (vor allem Trauben- und Fruchtzucker) und ermöglicht kein zuckerfreies Backen. Verwende im ersten Lebensjahr generell keinen Honig, auch auf künstlichen Zucker solltest du möglichst verzichten. Unser Tipp: Probiere doch einmal  Bananenpfannkuchen oder wähle die herzhafte Alternative mit Gemüse. So werden Lieblingsgerichte nicht langweilig!

Achtgeben solltest du beim Kochen für Kinder, die von einer Lebensmittelallergie betroffen sind. Liegt eine Diagnose vom Arzt vor, sollte das jeweilige Lebensmittel je nach Empfehlung stark reduziert oder gänzlich gemieden werden. Das heißt zum Beispiel:  glutenfrei ohne Getreide,  laktosefrei ohne Milchzucker oder fruktosefrei ohne Fruchtzucker aus Obst und Gemüse. Denke daran, auch bei Freunden deiner Kinder nachzufragen, die zu Besuch kommen. Ein kurzer Anruf bei den Eltern kann hier Sicherheit geben.

Ernährung für Groß und Klein

Mit Kindern backen ist wichtig
Beim Kochen helfen? Das macht Kindern Spaß

Am besten funktioniert gesunde Kinderernährung, wenn sie kein Sonderprogramm für die Kleinen ist, sondern Teil des ganz normalen Familienalltags. Kinder orientieren sich stark an dem, was Erwachsene vorleben. Wenn frische Zutaten, regelmäßige Mahlzeiten und gemeinsames Essen selbstverständlich dazugehören, übernehmen Kinder vieles davon ganz automatisch. Leckere Rezepte für die ganze Familie können zum Beispiel Fischstäbchen oder eine Quiche mit Quark sein, für die jeder seinen liebsten Belag aussucht.

Nimm dir deshalb möglichst Zeit fürs Kochen und für gemeinsame Mahlzeiten. So entsteht nicht nur eine gute Essroutine, sondern auch Raum für Austausch, Nähe und schöne Rituale im Alltag. Gesunde Ernährung wird so nicht zur Pflicht, sondern zu etwas, das Groß und Klein gemeinsam Spaß macht. Wenn dich derzeit eher das Thema Familienplanung beschäftigt, dann lies hier mehr über die  Ernährung bei Kinderwunsch. Und für die Eltern der ganz Kleinen haben wir Wissenswertes zum Thema Beikost starten zusammengestellt.