Viele Menschen leiden unter Beschwerden nach dem Verzehr von Getreideprodukten. Doch eine Weizenallergie ist medizinisch etwas anderes als eine Zöliakie oder eine Glutensensitivität. Wir erklären die Unterschiede und fassen zusammen, worauf du achten solltest und wie du glutenfrei genießen kannst.
Unterschiede zwischen Zöliakie, Weizenallergie und Gluten‑ bzw. Weizensensitivität im Überblick.
Eine Glutenunverträglichkeit tritt in verschiedenen Ausprägungen auf – wir erklären die Unterschiede:
Gluten ist ein Kleber- Eiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Es macht Teige elastisch und führt dazu, dass sie beim Backen besser zusammenhalten. Zu den glutenhaltigen Getreiden gehören:
Da Bulgur und Couscous aus Weizen hergestellt werden, sind diese ebenfalls glutenhaltig. Entgegen weit verbreiteter Annahmen enthalten allerdings auch alte Weizensorten wie Kamut, Einkorn und Emmer nennenswerte Mengen Gluten: Sie sind bei Zöliakie daher nicht geeignet.
Hafer nimmt eine Sonderposition ein: Er ist von Natur aus glutenfrei. Jedoch wird er bei der Ernte oder Verarbeitung oft mit glutenhaltigem Getreide verunreinigt. Achte daher beim Kauf explizit auf die Kennzeichnung „glutenfreier Hafer“.
Gluten findet sich in zahlreichen Produkten wie Brot, Pizza, Pasta, Crackern und Gebäck. Wichtig zu wissen: Da es oft als Bindemittel in Fertiggerichten oder zur Stabilisierung in Bier, Backwaren, Wurstwaren und Gewürzzubereitungen eingesetzt wird, lohnt sich für Betroffene immer ein genauer Blick auf die Zutatenliste. Die gute Nachricht: In deiner eigenen Küche kannst du köstliche glutenfreie Gerichte einfach selbst zubereiten. Wirf also unbedingt einen Blick auf unsere glutenfreien Rezepte!
Unser Tipp: Informationen zum Thema Zöliakie und hilfreiche Tipps zu glutenfreier Ernährung bietet unser Partner Schär.
Auch mit Zöliakie, Weizenallergie oder Glutensensitivität musst du nicht auf genussvolles Essen verzichten. Wir stehen dir mit unserem Sortiment an glutenfreien Produkten gern zur Seite – in unseren Märkten findest du eine große Auswahl glutenfreier Produkte.
Halte dich bei Zöliakie unbedingt an eine glutenfreie Ernährung. Dabei sind zum Beispiel folgende Punkte wichtig:
Ein Überblick über verbotene und erlaubte Lebensmittel:
Tipp: Wirf einen Blick auf unsere Ideen für glutenfreies Backen. Für leckeres Gebäck kannst du Weizenmehl oft durch eine Mischung aus glutenfreiem Mehl und Stärke ersetzen.
Von Natur aus glutenfreie Basislebensmittel: Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Eier, Milchprodukte pur, Hülsenfrüchte, Nüsse und Öle – sicher genießen bei Zöliakie.
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Hauptmerkmale und Nutzung von Gutsense:
Es gibt Getreide, die von Natur aus kein Gluten enthalten. Zu diesen gehören:
Auch Wildreis zählt zu den glutenfreien Lebensmitteln. Vor allem für das Frühstück lassen sich diese Alternativen optimal einsetzen (etwa mit Buchweizen-Porridge usw.).
Weitere glutenfreie Lebensmittel sind:
Basislebensmittel wie frisches Obst und Gemüse, naturbelassenes Fleisch sowie Fisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Öle sind in der Regel glutenfrei. Bedenke auch Kartoffeln als glutenfreie Kohlenhydratquelle.
Glutenfreie Kohlenhydratquellen im Überblick: Kartoffeln, Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Quinoa und Amaranth eignen sich ideal für eine glutenfreie Ernährung bei Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit.
Mit ein bisschen Planung kannst du deinen Alltag auch mit Zöliakie und Co. gut bewältigen. Wir empfehlen Folgendes:
• Darauf beim Einkauf achten: „Natürlich glutenfrei“ sind Lebensmittel nur, solange keine glutenhaltigen Zutaten zugesetzt werden und keine Kreuzkontamination bei der Produktion erfolgt. Achte bei verarbeiteten Produkten wie Kichererbsenmehl, Nussmehl, Fertiggerichten usw. auf die Kennzeichnung mit der durchgestrichenen Ähre. Dieses Symbol bietet dir Sicherheit. Findest du das Siegel nicht, dann gibt dir die Zutatenliste Aufschluss. Glutenhaltige Getreidesorten müssen fett gedruckt oder hervorgehoben sein.
• Küche & Haushalt: Wenn du strikt glutenfrei leben musst, schaffe dir einen eigenen Toaster, eigene Schneidemesser und -bretter an und achte auch auf die getrennte Aufbewahrung von getreidehaltigen Lebensmitteln. Verwende keine Dosen, in denen zuvor glutenhaltige Lebensmittel gewesen sein könnten und lagere glutenfreie Lebensmittel im Vorratsschrank immer höher als glutenhaltige. Zudem ist Sauberkeit in der Küche Pflicht: Glutenhaltige Brotkrumen sollten immer sofort weggewischt werden.
• Unterwegs & Restaurant: Kläre vorab ab, ob es glutenfreie Alternativen im Restaurant oder bei Freunden gibt. Erkläre ggfs., dass auch kleine Mengen in Bier oder Paniermehl für dich schädlich sein können. Frage nach Kreuzkontaminationen bei der Zubereitung.
• Besondere Situationen: Plane im Urlaub oder auf Geschäftsreise die Eigenverpflegung mit ein. Wenn dein Kind betroffen ist, solltest du die Schule oder Kita über die Bedürfnisse deines Kindes aufklären. In einer Gemeinschaftsküche brauchst du deinen eigenen Arbeitsplatz.