Mürbeteig, Rührteig, Brandteig, Hefeteig, Sauerteig, Blätterteig … bei der Vielfalt der Teigarten den Durchblick zu behalten, ist gar nicht so einfach. Doch keine Sorge: Wir stellen Ihnen alle Teigarten vor und zeigen, welche sich wofür am besten eignen!
Jedem Backwerk seine Basis: Mit ihren spezifischen Eigenschaften sorgen die verschiedenen Teigarten für ein gutes Gelingen von Kuchen, Brot und Co. So zeichnen sich mürbe Teigarten für Plätzchen durch eine kompakte Konsistenz aus, während Teigarten für Brot und Kuchen durch Triebmittel wie Hefe gelockert werden. Manche Sorten brauchen lange Gehzeiten, andere sind sofort einsatzbereit. Auch die Verarbeitung unterscheidet sich: kneten, rühren, rollen, falten – der handwerkliche Aufwand ist mal größer, mal geringer.
Das sind die wichtigsten Teigarten und Grundrezepte:
Die Art des Gebäcks und die zur Verfügung stehende Zeit sind die wichtigsten Auswahlkriterien für die Teig-Rezepte. Aber auch Erfahrung spielt eine Rolle. Insbesondere Hefe- und Sauerteige erfordern etwas Fingerspitzengefühl, damit das Ergebnis schmeckt. Wichtig ist die richtige Temperatur: Beide Teige mögen es warm – ca. 30 Grad sind ideal. Zu warm sollte es aber auch nicht sein. Manche Backöfen haben eine extra Einstellung für die Teigruhe, die ideale Bedingungen schafft. Zeitangaben können täuschen: Orientieren Sie sich lieber am Volumen. Hat der Teig die gewünschte doppelte oder dreifache Größe? Dann ist alles im grünen Bereich.
Bei den anderen Teigarten kann wenig schiefgehen, kleine Kniffe sorgen für ein optimales Backergebnis. So sollten die Zutaten für Rührteige Zimmertemperatur haben. Nehmen Sie Eier und Butter also rechtzeitig aus dem Kühlschrank, wenn Sie beispielsweise unseren schnellen Tortenboden für Obstkuchen backen. Rühren Sie nicht zu stark und geben Sie den Teig gleich in den Ofen. Mürbeteig sollte mindestens 30 Minuten kühlen, sonst klebt er. Zwischen zwei Bögen Backpapier lässt er sich leicht ausrollen.