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Himbeermarmelade

Pektin: Ballaststoff und pflanzliches Geliermittel

Marmelade, Konfitüre oder selbst gemachte Gummibärchen bestehen aus zerkleinerter Frucht bzw. deren Saft, Zucker und eventuell weiteren Zutaten. Um die feste Konsistenz zu erreichen, benötigst du ein Verdickungsmittel. Neben der tierischen Gelatine gibt es als veganes Geliermittel Pektin.

Aus Pflanzen gewonnen: Pektin

Wackelpudding selber machen
Pektin eignet sich gut zum Gelieren.

Ernährst du dich vegan oder möchten aus anderen Gründen einen Gelatine-Ersatz in der Küche verwenden, bietet sich Pektin an. Dabei handelt es sich um Zucker oder genauer Vielfachzucker, der natürlicherweise in Pflanzen vorkommt. Äpfel und Möhren beispielsweise enthalten bis zu 1,5 Prozent von dem Zucker. Einen besonders hohen Pektingehalt haben mit etwa 30 Prozent die Schalen von Zitrusfrüchten. Die Industrie verändert pflanzliches Pektin chemisch und nutzt es in verschiedenen Formen und in Verbindung mit Zucker für die Verdickung, Stabilisierung und Gelierung von Lebensmitteln und Kosmetikprodukten. Die Zusätze sind mit E-Nummern gekennzeichnet – neben der Zulassungsnummer E 440 für Pektine allgemein gibt es noch E 440ii für amidiertes Pektin. Unterschieden werden außerdem niederveresterte und hochveresterte Pektine sowie Pektinsäuren.

Mit natürlichem Pektin Marmelade kochen

Brombeermarmelade
Selbstgemachtes Pektin kann für Marmeladen-Rezepte verwendet werden

Möchtest du mit Pektin kochen, kannst du es ganz natürlich verwenden und zum Beispiel aus Resten von Äpfeln wie dem Kerngehäuse und den Schalen selbst herstellen. Dazu kochst du das Apfelklein einfach mit Wasser auf, seihst den Brei gründlich ab und kochst die gewonnene Flüssigkeit ein. Anschließend kannst du die natürlichen Pektine als Geliermittel für deine Marmeladen-Rezepte verwenden. Wählst du eine Frucht mit hohem Pektingehalt wie Stachelbeere oder Quitte für dein Rezept, lassen sich Marmeladen gegebenenfalls auch ohne zusätzliches Pektin herstellen. Mit einer Gelierprobe prüfst du, ob die Konsistenz stimmt. Da Pektin vom menschlichen Körper als Ballaststoff verwertet wird, ist es übrigens aus gesundheitlicher Sicht durchaus von Wert und du kannst es unbedenklich in der Küche einsetzen.

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So kannst du Pektin noch verwenden

Als weitere Rezepte mit Pektin bieten sich Gelees und Fruchtgummis an. Letztere können dann auch Veganer genießen, die bei Gummibärchen mit Gelatine ansonsten nein sagen müssen. Auch weiche oder feste Fruchtbonbons lassen sich mit dem Verdicker herstellen: Wie wäre es mit einem Fruchtbrot aus Sanddornbeeren, Zucker und Pektin? Hast du kein Pektin zur Hand, kannst du auch Agar-Agar oder Carrageen zum Verdicken von Flüssigkeiten verwenden. Auch diese sind im Gegensatz zu Gelatine rein pflanzlich. Möchtest du mehr über das tierische Geliermittel erfahren, erklärt wir dir, aus welchem Teil vom Tier Gelatine hergestellt wird.