Vegan und glutenfrei: Bleibt da noch was Essbares übrig? Auf den ersten Blick eine berechtigte Frage, enthalten doch viele Lebensmittel zumindest eines von beiden. Mit unseren Ideen für vegane glutenfreie Hauptspeisen und Zwischenmahlzeiten kommst du aber voll auf deine Kosten.
Vegane glutenfreie Rezepte für ein süßes Frühstück zu finden, hört sich mitunter am schwierigsten an. Schließlich sind das Brötchen mit Marmelade oder das Müsli Klassiker, aber beide glutenhaltig. Du kannst aber problemlos zu fertigen glutenfreien Produkten greifen – oder sie einfach selbst machen. Ein Müsli stellst du dir einfach aus Hafer- oder Hirseflocken, Nüssen und Trockenfrüchten zusammen, als Toppings dienen frisches Obst, Kakaonibs oder Kokosraspeln. Eine pfiffige Idee für eine nahrhafte Morgenmahlzeit ist auch unser Quinoa-Chia-Trifle mit Himbeerschicht – köstlich!
Herzhaftfrühstücker backen ihre Brötchen kurzerhand selbst aus glutenfreien Mehlmischungen, aus Buchweizenmehl oder Samen, Nüssen und Saaten. Das haltgebende Klebereiweiß in den Teigen lässt sich durch Bindemittel wie Flohsamenschalen, Leinsamen oder Johannisbrotkernmehl ersetzen. Diese Zutaten stehen auch häufig auf den Listen für vegane glutenfreie Kekse-Rezepte und andere Snacks. Hier lohnt es sich auch, süßliche Mehle wie Mandelmehl oder Erdmandelmehl auszuprobieren.
Tipp: Mit pflanzliche Proteinpulvern lässt sich gerade beim Frühstück und bei Snacks viel machen. So kann etwa Hanfprotein das Mehl in Pancakes ersetzen. Probiere es einfach mal aus!
Wer tierische Lebensmittel und Getreide vom Speiseplan streicht, dem bleibt nicht mehr viel. Zu diesem Schluss könnte man schnell kommen, muss es aber nicht. Denn mit ein wenig Know-how und Findigkeit bleiben noch zahlreiche leckere Zutaten für vegane glutenfreie Rezepte übrig. Mehr Lebensmittel als du vielleicht denkst, enthalten von Natur aus weder tierische Bestandteile noch Klebereiweiß. Glutenfreie Kost ist oft Bestandteil der veganen Küche, so dass diese zwar nicht immer, aber häufig beide Kriterien erfüllt. Dazu gibt es heute fast alle Basiszutaten in einer Variante, die diesen Anforderungen entspricht. So wächst die Auswahl an Mehlalternativen in Zeiten zunehmender Glutenunverträglichkeit und pflanzliche Eiweißquellen füllen immer mehr Regale im Supermarkt.
Als sättigende Beilagen für Hauptgerichte bieten sich Kartoffeln, Reis, Quinoa, Buchweizen, Hirse, Mais und Amaranth an. Dazu gibt es frisches Gemüse und Pilze, die auch immer glutenfrei sind. Sojaprodukte wie Tofu oder naturbelassene Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen oder Kichererbsen steuern auf dem Teller die Eiweißkomponente bei. Viele vegane Milchersatzprodukte enthalten ebenfalls kein Gluten und ergänzen den Speiseplan. So wird unsere Blumenkohl-Pizza mit veganem Käseersatz gebacken.
Aus den genannten Lebensmitteln lassen sich mittags oder abends zahlreiche Pfannen- oder Ofengerichte zusammenstellen. Für die schnelle kalte Küche bieten sich glutenfreies Brot mit veganer Streichcreme oder Avocado an – schnell gemacht und trotzdem sehr lecker!