Wer ordentlich trainiert, darf und soll auch gut essen. Was darunter genau zu verstehen ist und wie du deine sportlichen Ambitionen durch eine ausgewogene Ernährung unterstützen kannst, verraten wir dir im Folgenden.
Regelmäßiges, strukturiertes Training steigert beim Sport die Leistung. Ohne ausreichende Energiezufuhr wird das aber nicht funktionieren. Ausdauersportler:innen brauchen Kohlenhydrate als "Treibstoff", Kraftsportler:innen Eiweiß für den Muskelaufbau. Eine ausgewogene Fitness-Ernährung umfasst aber viel mehr als nur die Zufuhr von Energie. Wer auf die Zusammensetzung der Nahrung achtet und zum richtigen Zeitpunkt isst, was der Körper gerade braucht, legt die Basis für eine hohe Leistungsfähigkeit. Aus diesem Grund folgen Leistungssportler:innen heute in aller Regel einem detaillierten Ernährungsplan, der individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. So weit musst du als Freizeitaktiver nicht gehen, schließlich möchtest du nicht Weltmeister in deiner Disziplin werden. Die Grundprinzipien der Sporternährung zu kennen, lohnt sich aber auf jeden Fall.
Kohlenhydrate beispielsweise sind nicht gleich Kohlenhydrate. Joggst du viermal pro Woche und wunderst dich, dass du nicht abnimmst, liegt es vielleicht an der Ernährung. Schlingst du nach dem Training eine Tafel Schokolade hinunter, versorgst du den Körper zwar mit frischer Energie, aber nach kurzer Zeit überfällt dich der Hunger erneut. Energiereiche Lebensmittel mit viel Zucker lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, aber auch schnell wieder absinken. Außerdem enthalten Süßigkeiten kaum Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe, die der Körper nach sportlicher Betätigung braucht. Das ideale Essen für Ausdauersportler:innen besteht aus einer Mischung aus komplexen Kohlenhydraten, hochwertigem Eiweiß und Vitalstoffen – so wie es bei unserem Fitnessbrot der Fall ist. Ein Gericht mit Gemüse, magerem Fleisch und Vollkornnudeln etwa erfüllt diese Anforderungen.
Je nach Sportart verschiebt sich der Anteil der Makronährstoffe. So enthält die Ernährung im Kraftsport mehr Eiweiß und dafür weniger Kohlenhydrate – ohne die Vitamin- und Mineralstoffzufuhr zu vernachlässigen. Nicht zu vergessen sind bei jeder Art von Fitness-Ernährung gute Fette, die zu Unrecht als Dickmacher verschrien sind. Und: Wer viel schwitzt, sollte unbedingt auch viel trinken. Sonst dehydriert der Körper, was Leistungseinbußen zur Folge hat und im Extremfall lebensbedrohlich sein kann. Bei der Fitness-Ernährung spielt es auch eine Rolle, wann du was isst. Während vor dem Training ein kohlenhydratreicher Snack die Energiespeicher für die bevorstehende Belastung füllt, helfen Proteine nach dem Sport den Muskeln bei der Regeneration. Informationen speziell zum Thema Sixpack Ernährung findest du in einem eigenen Beitrag.