Duftende Waffeln, frisch aus dem Waffeleisen – da kann keiner widerstehen! Ob dick und weich oder dünn und knusprig – Waffeln schmecken immer!
Waffeln schmecken zu jeder Jahreszeit, z.B. pur mit Puderzucker, mit Sahne und heißen Kirschen oder Vanilleeis. Oder wie wäre es mal mit herzhaften Waffeln mit Käse, Kartoffeln oder Spinat? Hier findest du jede Menge leckere Waffelrezepte und die besten Tipps für garantiert glatten und lockeren Waffelteig.
Auch für Backanfänger sind Waffeln ganz leicht selber herzustellen, das Grundrezept für den Teig ist genauso einfach wie ein Rühr- oder Pfannkuchenteig. Alles, was du brauchst, ist ein gut funktionierendes Waffeleisen für Herzwaffeln, Belgische Waffeln und Co., Rührgerät oder Schneebesen, eine Rührschüssel und ein paar Grundzutaten. Dann kann es auch schon losgehen! Noch einfacher wird es, wenn du dich an unser Rezept für Thermomix®-Waffeln hältst.
Ein einfacher Waffelteig besteht nur aus wenigen Zutaten, nämlich Mehl, Eiern, Butter oder Margarine und Milch oder Wasser sowie meist noch Backpulver. Die Mengen variieren von Rezept zu Rezept und auch bei den Mehlsorten gibt es Unterschiede. Meist wird für Waffeln feines Weizenmehl verwendet, aber auch Dinkelmehl oder Haferflocken sind beliebt. Mit Gewürzen wie z.B. Zimt lassen sich Waffelteig-Grundrezepte nach Lust und Laune abwandeln. Wie bei unseren Buttermilchwaffeln kannst du den Teig zudem mit cremiger Buttermilch verfeinern.
Achte beim Anrühren des Teiges immer auf eine cremige bis flüssige Konsistenz. Damit keine Klümpchen entstehen, gib zunächst die Flüssigkeit in eine Schüssel und anschließend esslöffelweise das gesiebte Mehl dazu. Mit dem Handrührgerät oder einem Schneebesen werden die Zutaten nach und nach gründlich vermengt. Erst danach rührst du die Eier einzeln unter. Vor dem Backen sollte der Teig abgedeckt mindestens 15 Minuten quellen.
In den meisten Rezepten ist Backpulver als Triebmittel angegeben. Du kannst aber auch Natron verwenden, wenn eine saure Zutat dabei ist (z.B. Essig, Buttermilch oder Zitronensaft). Dann sollte der Teig allerdings sofort ins Waffeleisen.
Besonders locker und knusprig werden Waffeln übrigens mit einem Schuss kohlensäurehaltigem Mineralwasser. Wer es noch krosser mag, kann unsere kleinen Waffelkekse backen.
Antihaftbeschichtete Waffeleisen müssen in der Regel nicht eingefettet werden. Ansonsten pinselst du die Flächen mit einem hitzeständigen, neutralen Öl aus. Alle Waffelautomaten sollten gut vorgeheizt werden.
Gib nicht zu viel Teig auf das Waffeleisen, damit die überschüssige Masse beim Schließen nicht herausgedrückt wird. Wenn kein Dampf mehr aus dem Waffeleisen entweicht und die Waffel eine schöne goldgelbe Farbe angenommen hat, nimm sie mit einer Gabel oder einem Holzlöffel aus dem Waffeleisen und lege sie auf ein Kuchengitter. So bleibt sie schön knusprig. Mit einem Cake-Pop-Waffeleisen kannst du ganz besondere Hingucker zubereiten: Probiere einfach einmal unser Bubble-Waffle-Rezept aus!
Waffeln schmecken auch kalt noch lecker. Wer sie lieber warm und knusprig mag, kann sie einfach kurz im Toaster aufbacken. Sowohl fertig gebackene Waffeln als auch Waffelteig lassen sich auch prima einfrieren. Hast du mal keine Zeit zum Backen, kannst du aus fertigen Waffelplatten auch einen Waffelkuchen zubereiten.
Hier findest du viele schöne Rezeptideen für süße und für herzhafte Waffeln wie unsere Spinatwaffeln. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Jedes Jahr am 25. März holen die Schweden ihre Waffeleisen aus dem Schrank und feiern Våffeldagen ("Waffeltag").
Was macht man am Waffeltag? Natürlich Waffeln essen! So viel und wie jeder mag, egal ob zuhause, bei der Arbeit, in der Schule oder im Café. Wie Cake Pops kannst du natürlich auch Waffeln am Stiel genießen.
Von süß bis salzig kennt man in Schweden zahlreiche Varianten. Klassischerweise werden die Waffeln mit Mehl, Eiern, Butter, Milch, aber ohne Zucker gebacken und mit Konfitüre (sylt) und Schlagsahne (vispad grädde) gegessen. Dazu trinken die Schweden am liebsten Kaffee.
Die Tradition des "Waffeltags" reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Der Legende nach fällt er nicht zufällig mit einem christlichen Feiertag zusammen: Spricht man das schwedische Wort Vårfrudagen für "Mariä Verkündigung" undeutlich aus, klingt es so ähnlich wie Våffeldagen.
Ob der Tag wirklich so entstanden ist, ist nicht erwiesen. Den Schweden ist es egal - Hauptsache es gibt Waffeln.
Nimm den Tag der Waffel doch mal zum Anlass, ganz neue Waffelrezepte auszuprobieren, zum Beispiel Waffeldrops. Oder wie wäre es mal mit herzhaften Waffeln? Wir haben dir hier wundervolle Waffelrezepte aus unserem Kundenmagazin MIT LIEBE zusammengestellt.
Du möchtest etwas ganz Besonderes? Dann probiere am Tag der Waffel unsere Skyr-Waffeln: mit einem kleinen Stück isländischer Tradition.
Smaklig måltid und viel Spaß beim Ausprobieren! An die Waffeleisen, fertig, los ...